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Saatgut – Kauf, Lagerung und Haltbarkeit

Saat

Dieser Beitrag handelt von der Anschaffung, den Merkmalen und von der eigenen Zucht. Obendrein ein Test zur Keimfähigkeit und hilfreichen Tipps zu der Aufbewahrung von Saatkörnern. Bio oder nicht, das ist hier die Frage.

Saatgut ist nicht gleich Saatgut

Der Unterschied ist von der Qualität, dem Preis und der eigenen Einstellung abhängig. Wenn es einem egal ist, woher die Saaten stammen, darf man getrost auf die normalen Saattütchen im Bau- und Gartenmarkt oder aus Drogerie und Discounter zurückgreifen. Wer sich aber für Bioqualität begeistert, sollte darauf achten, dass es der gewünschten Qualität entspricht. Das bekannte Biosiegel ist kein Garant dafür, ob die Samen nicht doch einer Hybridsorte entstammen beziehungsweise samenfest sind. Auf Nummer sicher und etwas kostspieliger ist der Besuch bei einem Biozüchter. Dort sind keine Pestizide oder Kunstdünger erlaubt. Das ist bei echtem „Bio“ Tabu.

Zu den Tütchen gibt es Alternativen, wie etwa Pillen, Samenbänder oder Samenplatten. Der eindeutige Vorteil bei diesen Varianten liegt in der Arbeitserleichterung. Durch die Bänder lassen sich die Pflanzabstände mit Leichtigkeit einhalten. Später entfällt sogar das Pikieren, was ebenfalls Arbeitszeit einspart.

Saatgutkauf – diese Merkmale beachten

Verpackung – wichtig ist: sauber, trocken und unbeschädigt.
Haltbarkeit – am besten lang. Alte und abgelaufene Päckchen nicht mehr kaufen.
Aussaatzeit – Früh- oder Spätsorte. Frühsorten garantieren eine frühzeitige Ernte.
Qualität – höherwertige Samen keimen besser, sagt man.
Herkunft – regionale Sorten sind geeigneter für heimischen Boden und das Klima.
Sortenwahl – sortenfest (evtl. F1 Hybrid) oder samenrein (für Nachzucht)
Keimfähigkeit – wenn nicht angegeben selbst testen (Keimprobe).

Haltbarkeit von Saatgut

Auf Vorratshaltung lieber verzichten. Maximal so viele Samen kaufen, wie benötigt werden. Andererseits ist das nicht so leicht, wie es klingt. Wenn man sich an wenige Regeln hält, ist die Aufbewahrung trotzdem kein Problem.

1. Das Alter vom Saatgut ist ein entscheidendes Kriterium der Haltbarkeit.
2. Saatkörner in einem luftdichten und trockenen Behälter verwahren und vor Temperaturschwankungen schützen. Zudem empfiehlt sich, einen dunklen Aufbewahrungsort zu wählen, der eine relativ konstante Temperatur aufweist, die nicht zu warm ist und niemals unter 0° Celsius fällt. Ein Keller im Haus wäre dafür ideal.
3. So kann die Saat über Jahre hinweg gelagert werden. Vor der Aussaat eine Keimprobe vornehmen.

Bei der eigenen Saat verhält es sich mit der Aufbewahrung ähnlich. Die Samen aus Früchten oder Blüten waschen und gründlich reinigen. Anknüpfend trocknen, um die vorzeitige Keimung zu verhindern. An einem dunklen Ort zwischen 0° und 10° Celsius luftdicht und trocken lagern. So werden die Saatkörner 2 bis 3 Jahre haltbar sein.

Die Keimprobe – so ermittelt man die Keimfähigkeit von Saatgut

Diese Probe dient der Ermittlung, ob und wie viele Keimlinge in den Saatkörnern keimen. So erhält man einen Durchschnittswert und erfährt, ob die Samen sich entwickeln.
Und so funktioniert es:

  1. Es wird eine transparente und flache Plastikschale benötigt.
    2. Diese wird mit Watte oder Küchenpapier ausgelegt, welche mit Wasser befeuchtet werden.
    3. Zehn Saatkörner hineinlegen. Bei etwa 18° bis 20° Celsius an einem hellen Ort aufbewahren (nicht auf der Heizung).
    4. Nach 3 bis 6 Tagen sollten die ersten Samen gekeimt haben.
    5. Wenn zum Beispiel 5 von den 10 Körnern aufgekeimt sind (mit Keimblättern), liegt die Wahrscheinlichkeit bei 50% einer Keimung. 3 von 10 sind demnach 30%.

Umso höher die Probabilität in % ist, desto bessere Ergebnisse werden bei der Aussaat erzielt.

Am Ende ist es doch so

Die Gartensaison ist in den Vorbereitungen, die ersten Newsletter der Online-Händler trudeln ins Postfach und der dicke Katalog vom Pflanzenversandhaus liegt parat. Jeder präsentiert die neusten Pflanzen. Diese wachsen superschnell, die dort ist widerstandsfähig gegen alles nur Erdenkliche. Wenn ein Anfänger da den Überblick verliert, ist das kein Wunder. Bei der Auswahl aus Pflanzenreich und Saaten kommt das prompt vor. Am besten gleich mal den erfahrenen Gartennachbarn um Rat fragen.

Die Geschichte der Avocado

Avocado

Die Avocado ist botanisch betrachtet eine Beere und gehört zu der Familie der Lorbeergewächse. Ihr Name stammt womöglich aus der „Nahuatl-Sprache“, wo sie zu der Zeit „ahuacatl“ benannt wurde. Dieses Wort ist im gleichen Sinne die Bezeichnung von Hoden. Aufgrund der Fruchtform und wie sie am Baum hängt, ist es gestattet einen Rückschluss auf die Namensgebung eines Körperteils zu ziehen. Andere seltene Benennungen der Frucht lauten: Alligatorbirne, Avocadobirne oder Butterfrucht.

Der vermutlich älteste nachgewiesene Konsum der Avocado wurde in einigen Höhlen in der Region um Tehuacán, in Puebla de México erlangt.
1571 bis 1576 erkundete der Abenteurer und Entdecker Francisco Hernández das mexikanische Gebiet und führte dabei die erste technisch angesiedelte Beschreibung in dem Buch „Geschichte der Pflanzen in Neuspanien“ auf.
Hieroglyphen im „Mendocino-Kodex“ erwähnen eine Stadt namens Ahuacatlán, was übersetzt annähernd „Ort, an dem es viele Avocados gibt“ bedeutet.
Die Azteken betrachten die Avocado in Form eines Fruchtbarkeits- und Liebessymbols. Der allgemeinen Meinung nach liegt das an der Bestäubungsart der Avocadobäume, in der die männlichen und weiblichen Bäume gleichzeitig aufwachsen und sich gegenseitig bestäuben.

Erwähnenswert ist obendrein der Inka Tupac Yupanqui. Er eroberte im Jahr 1450 den Palta-Stamm und brachte die Frucht in den südlichen gelegenen Teil vom Äquator. „Palta“ ist ein zusätzliches Wort für die Avocado. Aufgrund dieser und weiterer Erkenntnisse wird der Ursprung der schmackhaften Beere den hohen Lagen Südmexikos und Nordguatemalas zugeordnet.

Die Eroberer importierten sie um 1600 herum nach Spanien. Im Botanischen Garten von Valencia und auf Plantagen in der Provinz Málaga wurde die Avocado aufgeführt. Wohlhabende Einwohner ließen sich die Avocadobäume in ihre Vorgärten pflanzen, um ihren Status der Bevölkerung zu zeigen.
Den einleitend professionellen Vertrieb unternahm 1924 die „Southern Agriculture Station“ in Málaga, die das Projekt zur „Einführung exotischer Obstbäume“ zu ihren Aufgaben hinzufügte. In den 1930er gab es in Torrox das erste Avocado-Saatbeet in einer Versuchsstation.

Wo wir schon beim Thema sind, habt ihr den Kern der Avocado mal austreiben lassen?

Gartenrundgang Dezember’20 / Januar’21

Es gibt wieder ein neues Video von uns auf YouTube. Der aktuelle Gartenrundgang ist in den Wintermonaten etwas dürftig, dafür beschert er aber einige staunenswerte Beispiele für die Launen Natur. In diesem Kurzfilm schauen wir gemeinsam auf die Pflanzen, die bislang stehen und auf das Tomatenhaus, wo es reichlich zu entdecken gibt. Hier eine kleine Zusammenfassung zum Video.

Während der Palmkohl in dunklem Grün steht, sieht der Romanesco aus, als wolle er sich selbst, mit einer auffallend hellgrünen Farbe, in den nächstgelegenen Kochtopf werfen. Chinakohl ist Standard bei uns und hat die Berechtigung im Film nicht zu fehlen. Der Grünkohl hingegen reicht mittlerweile schon für eine Portion und ist erntefrisch besonders lecker. Bei dem Feldsalat sorgte der plötzliche Kälteeinbruch vermutlich für eine Kältestarre, was mich verwundert. Er wirkt eher mickrig, doch die Pflanze selbst sieht zumindest von den Farben her gesund aus.

Habe ich euch überhaupt schon meine Tabakpflanze gezeigt? Gewiss habe ich das! Leider scheint sie zu verkümmern. Habe mich scheinbar etwas zu wenig um das Prachtstück gekümmert. Für den Fall, dass sie es schafft und in den warmen Monaten ihre Blüte zeigt, wäre das ein echt anmutiger Anblick.
Den Brokkoli haben wir weitestgehend abgeerntet, die Pflanze aber stehen lassen. Und Knoblauch gehört mit zu unserem Dauersortiment, weshalb er immer wieder erwähnt wird.

Verbleibt die Erwähnung vom Tomaten- und Gewächshaus mit zwei Beeten, halboffenem Wänden und Dach. Darin verweilen unter Weiteren der Knobirest und die verschiedenen Hauswurze, von denen ich ein paar Ableger gezogen habe.
Die Banane lässt die Blätter hängen und wir bemühen uns in der Aufzucht von Haselnusssträuchern. Diese Idee kam uns beim Beobachten der Eichhörnchen, während die sich über das Vogelfutter hermachten.
Dann schwenken wir kurz zum Ingwer, bei dem unsereins den Versuch wagt, ihn draußen überwintern zu lassen, ebenso der Kurkuma. Nebenbei erwähne ich das getrocknete Kaffeepulver, was ein Bestandteil vom Dünger bildet.
Thai-Basilikum kann ich euch wärmstens empfehlen. Meiner Meinung nach ist er in jedem Gericht notwendig, das aus der asiatischen Küche stammt. Er durchläuft den Versuch der Selbstreproduktion durch eigene Samen. Mal sehen, ob es klappt.
Am Ende gibt es ein paar ästhetische Impressionen aus dem Garten. Seht euch den Gartenrundgang an.
Zum Video auf YouTube

 

Die Kirschfruchtfliege – Unsere Kirschernte

Wenn da nicht nur die Vögel wären, die unseren heimischen Kirschen anpicken und ein Teil unsere Ernte dadurch zerstören. Nein. Die Kirschfruchtfliege gibt uns den Rest.

Als wir anfingen zu Gärtnern in unseren Kleingartenverein, waren wir richtig Stolz auf unsere ersten Kirsch ernte.
Dunkelrot und Süß sind unsere Kirschen. Da das waren viel zu viele für unsere beiden Kindern, meiner Frau und mich.
Also beschlossen wir Kirschen an unsere Freunde zu verschenken.

Ein paar Tage später, bekamen wir einen Anruf von einen beschenkten Freund.
„Ihr wisst schon, dass eure Kirschen Maden habe?“

Wir dachten erst an einen Scherz. Also öffneten wir ein paar Kirschen und stellten fest, dass tatsächlich unsere roten Früchte Bewohner hatten.

Es hat uns nicht umgebracht und auch nicht gesundheitlich beeinträchtigt, aber der Gedanke daran war schon widerlich.

Für die Kinder hat sich diese Ernte Charge erst einmal erledigt und uns ist auch der Appetit vergangen.

Auf der Fahndungsliste steht bei uns also die Kirschfruchtfliege. Wir hatten damals zwar schon was darüber gehört, wir haben sie aber nicht ernst genommen.

Wie sehen Kirschfruchtfliege eigentlich aus?

Sie sieht unsere Stubenfliege sehr ähnlich.
Mit einer Größe von gerade mal 0,5cm muss man schon genauer hinsehen, um sie zu entdecken.
Dabei hat sie ein markantes Aussehen. Grüne Facettenaugen, Ihre Flügel haben Querstreifen, die wie ein Tarnmuster beim Militär aussieht.
Ein weiterer Markanter Punkt ist, der gelbliche trapezförmigen Rückenschild

Vorgehensweise unserer neuen Bewohner:
Die Kirschfruchtfliege legt ihre Eier in den noch reifenden gelblichen Früchten mit einen Stich ins Fruchtfleisch ab.
Die schlüpfenden weiße Larven, beginnen gleich mit den den Fraß und fressen um den Kirschstein herum das gesamte Fruchtfleisch.

Die Kirsche fängt an zu faulen und fällt meist in halbreifen Zustand zu Boden.
Dort verlassen die Maden die schützende Kirsche (ca. 5 bis 6 Wochen) und graben sich zur Überwinterung in den flach Boden und verpuppen sich.
Ende Mai des folgenden Jahres schlüpfen dann die neuen Kirschfruchtfliegen aus ihrer Verpuppung und beginnen dann ca. 14 Tage später mit der Eiablage.
So schließt sich der Kreislauf.

Was kann man gegen den Befall der Kirschfruchtfliege machen?

Gelbtafeln

Gelbtafeln (die Kleben bei der Landung das Insekt fest) haben bei uns funktioniert.
Diese Tafeln (z.B. hier kaufen*) bindet man am besten mit einen Band an den Baum. Der Lockstoff lockt die Kirschfruchtfliege und leider auch andere Insekten an die dann am Kleber hängen bleiben und verenden.

Abdeckvlies

Eine andere Methode, sich die Kirschfruchtfliege vom Hals zu halten, wäre im folgenden Jahr, wenn die Fliege aus ihrer Verpuppung zur Kirschfruchtfliege wird, den Boden rund um den Kirschbaum mit einen wasserdurchlässigen Vlies großzügig abdecken, um sie vom Abheben vom Boden zu hindern. Wir hatten dieses Vlies mal getesten*

Mich würde mal interessieren, was Ihr gegen die Kirschfruchtfliege unternehmt.
Habt Ihr noch andere Tipps und Tricks? Dann ab damit in den Kommentaren…

Über mich

Über Kleingarten-Paradies

Moin Moin, schön das du auf Kleingarten-Paradies vorbeischaust.
Ich würde vorschlagen, komme doch ein Stück näher am Gartenzaun heran, dann erzähle ich ein wenig mehr über mich…

Wer schreibt?

Mein Name ist André, bin 69er Baujahr und komme aus dem schönen Hamburg.
Beruflich bin ich seit 2002 selbstständig als Handwerker und habe vor einigen Jahren YouTube als wunderbares Hilfsmittel entdeckt, Menschen im handwerklichen Bereich und in der Gartenarbeit die Scheu zu nehmen einfach mal anzufangen.

Wie bin ich zum Gärtnern gekommen?

Als Kind bin ich im Kleingarten aufgewachsen und die Erinnerungen sind fast alle positiv.

Mein erster positiver Kindheitsgedanke ist der Birnenbaum den wir in unserem Garten hatten. Süß, saftig und einfach lecker.

Der zweiter positiver Kindheitsgedanke ist mein bester Kumpel damals Thorsten. Jedes Wochenende waren wir beim schönen Wetter an der „Bille“ angeln und sind mit dem Schlauchboot hinausgefahren.
Das war Abenteuer pur.

Als Patchwork Familie, haben meine Frau (die übrigens auch im Kleingarten aufgewachsen ist) und ich beschlossen uns auch einen Kleingarten zu zulegen damit unseren beiden Jungs auch das erleben können, was wir erleben durften.

Auf zum eigenen Kleingarten

Seit 2009 bewirtschaften wir nun selber einen Kleingarten.
Wichtig war uns nur, kein spießiger Verein (da wir 2 Kinder haben) und nicht so weit weg von zuhause.
Beide Anforderungen erfüllt unser jetziger Verein.

Unser Kleingarten ist direkt am Randgebiet zu Hamburg in Barsbüttel.
Meine Lebensgefährtin und ich bewirtschaften zusammen ein ca. 500qm großes Grundstück, den 2019 zum größtenteils meine Frau bewirtschaftet, da ich die Laube, Schuppen und zahlreiche Hochbeete instand halten muss, da der Zahn der Zeit am Holz nagt.
Ja, dass vergessen die meisten. Kleingärtnern bedeutet nicht nur gärtnern, sondern auch Instandsetzung und Pflege der Bauten.

Ziel vom Kleingarten-Paradies?

Im Laufe meiner Kleingärtner Zeit, habe ich festgestellt, dass viele das Hobby „Kleingarten“ unterschätzen.

Sie denken, es dreht sich nur ums grillen und entspannen. Termine müssen nicht wahrgenommen werden und die Vollversammlung sind nicht wichtig.
Damit Du einen guten Start in der Kleingarten-Anlage hast, helfen wir Dir, dass Hobby „Kleingärtner“ richtig einzuschätzen und wie man sich am besten in die Gemeinschaft einbringt.
Du findest hier jede Menge Tutorials und Schritt für Schritt – Anleitungen damit Du ohne große Rückschläge und ein wenig Vorwissen mit den Gärtnern loslegen kannst.

Karriere im Kleingarten

Seit ca. 6 Jahren bin ich ein Teil vom Vorstand und darf Politik im Kleingarten betreiben und das Wichtigste: Hinter den Kulissen schauen.
Ich wusste gar nicht, dass man so viel Fachwissen über die Führung eines Vereins braucht.
Mein Amt als Beisitzer führe ich sehr gerne aus und glaubt mir, ab und zu komme ich mir vor wie im Kindergarten wie sich einige Mitglieder verhalten. Dabei vergessen die meisten, dass das Amt des Vorstandes ein freiwilliges Amt ist.
Auch die Vereinspolitik im Kleingarten ist Thema vom Kleingarten- Paradies.

Solltest Du noch Fragen haben oder eine Anmerkung, stehe ich Dir gerne zur Verfügung.
Hinterlasse einfach ein Kommentar mit deiner Frage/Anmerkung. Ich versuche diese dann so gut und ausführlich zu beantworten/anzunehmen.

So und jetzt wünsche ich Dir viel Spaß auf Kleingarten-Paradies.de.

 

 

Testbericht- Fiskars Unkrautstecher

Den Fiskars Unkrautstecher* setzen wir überwiegend ein, um unseren Rasen vom Löwenzahn zu befreien.
Dabei kommt er jedes Jahr 2-3-mal zum Einsatz und füllt ca. bis zu 2 leere Farbeimer.

Die Vorteile am Fiskars Unkrautstecher ist, er zieht bei richtiger Anwendung gleich die lange Wurzel des Unkrautes mit hinaus.

Die Verarbeitung ist klasse und wir konnten bisher keine Mängel oder Verschleiß nach 8 Jahren Benutzung feststellen.

Wie man ihn richtig einsetzt, könnt ihr in diesem Video (Hier geht es zum Video) sehen oder folgt der Schritt für Schritt Anleitung.

Schritt 1 – Unkraut suchen und Unkrautstecher mittig aufsetzen

Schritt 2 – Die Spitzen des Unkrautstechers in die Erde stechen darauf achten, dass das Unkraut mittig ist. Sollte es schwerer gehen, kann man mit dem Fuß auf schwarze Fußbrett unterstützen.

Schritt 3 – Den Unkrautstecher zu sich hinziehen und das Fußbrett als Hebel verwenden.

Schritt 4 – Unkraut in den Auffangbehälter mit einer Repetierbewegung fallen lassen.

 

Schritt 5 – Das Entstandene Loch wieder schließen.

Hier nochmal das Ergebnis: Schön zu sehen das die ganze Wurzel mit entfernt wurde.

 

Hier geht es zum Artikel*

Fazit: Wir würden uns den Unkrautstecher von Fiskars auf jedenfall nochmal kaufen und können ihn empfehlen.

Viel Spaß beim Unkraut stechen…

 

Grundaustattung für Kleingärtner

Grundausstattung für Kleingärtner

Gartenwerkzeuge und Hilfsmittel erleichtern einen ungemein die Arbeit in seinem Garten.

Folgende Gartenwerkzeuge sollten Sie unbedingt in Ihrem Gartenschuppen haben:

Der Spaten

Der Spaten ist eines der wichtigsten Werkzeuge im Garten und wird vielseitig eingesetzt.
Man benutzt ihm zum graben, hebeln und durchtrennen von leichten Wurzelwerk.

Achten Sie beim Kauf auf Qualität. Ein Spaten muss viel aushalten!

Wir haben Ihnen eine kleine Auswahl von Spaten zusammengestellt, die wir empfehlen können.

Der Spaten Spear & Jackson ist ein robuster Spaten, den ich selber seit guten 8 Jahren mit meiner Frau benutze.

Wir beide benutzen diesen Spaten sehr gerne.

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Die Schubkarre

Ach genannt „Der Packesel des Gärtners“ ist mit einer der wichtigsten Werkzeuge/ Hilfsmittel im Kleingarten.
Wir besitzen auf unseren Grundstück 2 Stück, so ist man flexibler wenn man gerade am Umbauen ist.

Eine Schubkarre dient zur Beförderung allen erdenklichen Gegenstände. Von der Bierkiste 😉 bis hin zum Zaun ist kein Problem mit einer vernünftigen Schubkarre.

 

Die Bauschubkarre von LIMEX hat unser Gartennachbar seit 1,5 Jahren und ist mit dieser vollkommen zufrieden.

Man sollte bei einer Schubkarre darauf achten, dass sie verzinkt ist so wie diese hier von LIMEX

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Die Sandschaufel

Hat man mit dem Spaten erstmal die Erde gelockert, muss die Erde nur noch entfernt werden. Eine Sand-Schaufel hat sich da bewährt und ist unabdingbar in einem Kleingarten.

Sie glauben gar nicht wie viel Garten-Erde man in einem Jahr bewegt.

Hat man keine vernünftige Schaufel macht es keinen Spaß, da man sich unnötig das Leben schwer macht.
Auch hier ist darauf zu achten, dass man hochwertige Materialien bevorzugt.
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Die Harke 

Hat ihren Platz im Geräteschuppen verdient. Mit ihr kann man Laub, Äste und kleinere Wurzel entfernen. Mit der Harke kann man übrigens auch gut Kies verteilen oder die Erde von Steinen.

Wir verwenden unter anderem die Gartenwerkzeuge von Gardena & Wolf Garten. Alle Werkzeuge von denen haben einen einzigartige Aufnahme und man braucht somit für den Anfang nur 1 Stil.

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Die Gartenhacke

Die Gartenhacke gibt es in verschieden Ausführungen. Wir empfehlen für den Anfang eine kleine Gartenhacke. Sie dient dazu, in den Beeten die Erde aufzubereiten, damit z.B. das Saatgut in feiner Erde und nicht in bröckelige Erde liegt und dadurch besser keimt.

Hier ist z.B. eine Gartenhacke mit 2 Funktionen. Man spart sich dadurch ein zweites Gartengerät.

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Laubbesen

Ein Laubbesen wie der Name schon sagt ist für das zusammen Harken von Laub, Rasenschnitt und kleinen Ästen hervorragend geeignet.

Unser absoluter Favorit ist der Laubbesen von Wolf.

 

Wir haben insgesamt 3 Laubbesen. 2 aus Metall und einer aus Kunststoff. Der aus Kunststoff ist erstaunlicherweise unser erster Griff beim Laubfegen.

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Astschere

Wir kommen mit einer Astschere aus. Obwohl es die Scheren in Unterschiedlicher Ausführungen gibt. Achtet beim Kauf auf die max. Astdicke die die Schere schneiden kann.

Wir hatten schon 2 andere Astscheren eine vom Billig Discounter und eine aus dem Baumarkt um die Ecke. Beide Astscheren sind schon defekt.
Die Astschere von Fiskar hat uns bisher nicht in Stich gelassen.
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Gartenschere / Rosenschere

Für den Feinschnitt sollten sie sich auch eine anständige Gartenschere besorgen.
Wir hatten bestimmt schon ein Dutzend Rosenscheren im Einsatz.
Einige Schneiden waren so weich, dass sich Metall verbogen hat oder wir sich ein Jahr später im Kompost wiedergefunden hatten.

Die Gartenscheren von Felco kann ich empfehlen.
Sie liegen gut in der Hand, schneiden vernüpftig und das wichtigste. Man bekommt Ersatzteile wenn nach Jahren mal was verschleißt ist. Meine Gartenschere von Felco ist bestimmt 6 Jahre alt und zeigt noch keine Spuren von Altersschwäche.
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Eimer

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, was soll ich mit einem Eimer im Garten.
Ein Eimer ist ein Allzweck Hilfsmittel. Mit ihn könnt ihr Wasser, Erde und Unkraut transportieren. Im Gegensatzt zum „Gartensack“ ist er im Durchmesser kleiner und passt auch ins Beet hinein ohne das man seine Pflanzen erdrückt.

Wir selber benutzen alte Farbeimer bzw. Fertigspachtelmasse Eimer.
Die sind schön dick und wenn man den Maler um der Ecker fhöflich fragt, bekommt man bestimmt einen von ihn Geschenkt.

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Gartensack

Der Gartensack ist bei uns immer im Einsatz und fehlt bei keinen Garteneinsatz.

Wir haben insgesamt 3 Stück davon. Ich empfehle, dass ihr euch einen kauft, der von alleine steht (Pop Up), da ihr dann immer eine Hand frei habt und den Sack nicht aufhalten müsst.

Unsere Gartensäcke halten in der Regel 8 Jahre.
Die meisten Schäden entstehen, wenn man den Gartensack auf dem Boden hinter sich herzieht, da man ihn zu Voll gefüllt hat.

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Der Rasenmäher

Mein Nachbar und sein neues Spielzeug. Einfach zu bedienen und tut was er soll – Rasenmähen.

Für mich ist wichtig, dass der Rasenmäher nicht viele Spielereien hat.
Anwerfen, Rasen mähen und zusammenpacken – Fertig

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Rasentrimmer

Wo der Rasenmäher nicht hinkommt, braucht ihr den Rasentrimmer. Wir haben uns diesen vor 7 Jahren zugelegt und es bis heute nicht bereut. Die Akkus halten!

Da unser Grundstück etwas größer ist, haben wir insgesamt 3 Akkus pro Rasenmähen im Einsatz.

 

 

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Verlängerungskabel

 

 

 

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Gießkannen

 

 

 

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So jetzt seid ihr fürs erste Gerüstet. Solltet ihr noch Anregungen oder was vermissen, schreibt mich gerne an. Ich ergänze die Liste dann.

So und jetzt viel Spaß beim Gärtnern…

Ostereiersuche im Garten – Ostern kommt!

Ostern

Jedes Jahr bereitet man ein wenig für die anstehenden Osterfeiertage vor. Der Eine verziert die Wohnung mit einem hübschen Osterstrauß, der Andere nutzt die Tage für einen Kurzurlaub. Dann gibt es noch die Unsrigen, die Spezies Kleingärtner! Egal ob es regnet oder die Sonne scheint (wobei Letzteres erwünscht!), die Ostereiersuche im eigenen Garten ist nicht nur für die Kinder ein aufregendes Erlebnis.

Ostereiersuche im Garten

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll! Es gibt so viel dazu zu schreiben. Dennoch möchte ich es übersichtlich und kompakt halten. Am besten ich schreibe einfach drauf los.

Ostern selbst ist ja für die Kleinen mit einer der schönsten Feiertage. Es gibt kleine Geschenke und/oder Süßigkeiten in verschiedenen Ausführungen. Auf jeden Einzelnen abgestimmt gibt es dabei auch kaum Enttäuschungen. Und so kann es ablaufen: Im Kleingarten gibt es Verstecke in hülle und fülle. Hinter der Rasenkante, im Blumenbeet, zwischen den Erdbeerpflanzen, am Zaun oder in der Hecke, im Hochbeet oder in den Sträuchern hängend. Ich könnte noch viele weitere Verstecke für die Ostereier nennen. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Natürlich sollte man immer daran denken, dass sich bei der Suche nach den Gaben vom Osterhasen niemand verletzen kann. Also ein Stachelbeerstrauch oder die Rosen wären wohl zu viel des Guten.

Man hat verschiedene Möglichkeiten, um die Ostergaben zu verstecken. Entweder bevor die Gäste kommen oder während jemand mit den Kindern zum Auto auf dem Parkplatz geht, um sie damit abzulenken. Als Vorwand könnte man erwähnen, dass man die Hilfe der Kids unbedingt benötigt, um etwas zu holen. Währendessen verstecken die Anderen die Ostersachen im Garten. Auch für Erwachsene kann man damit eine Menge Spaß haben. Man kann kleine Bierflaschen verstecken oder ebenfalls etwas süßes.

Und dann? Noch mehr Ostern!

Während der Eiersuche, davor oder auch danach kann man Kaffee und Kuchen auftischen. So bleiben die Gäste bei dezenter Hintergrundmusik bei guter Laune. Der Höhepunkt des Tages kann dann das „angrillen“ im Frühjahr werden. Entweder bringt jeder der Gäste etwas mit oder man stellt alles zu Verfügung. Das bleibt jedem Selbst überlassen.

Frohe Ostern!

Wie macht Ihr das mit der Eiersuche?

Yucca Palme gebrochen? So rettet ihr die Pflanze!

Yucca Palme gebrochen

Yucca Palme gebrochen? Kein Problem! Durch die Experimentierfreudigkeit meiner Frau haben wir nun ein besseres Gefühl dabei, wenn uns die Yucca, oder ein Teil davon, abbrechen sollte.

Kräuter gegen „Plagegeister“ im Haus

Der Einsatz von sogenannten „Vertreibungskräutern“ ist ein altes Hausmittel. Teils sind die Erfahrungen zur Wirksamkeit recht unterschiedlich. Diese kann z.B. von der Jahreszeit und Witterung abhängen, da die Aromastoffgehalte der Kräuter ebenso veränderlich sind, wie die Vermehrungszyklen der Schädlinge. Meistens erweisen sich solche naturgemäßen Methoden häufig als recht effektiv.

 

Düfte zum Vertreiben

Zur Vorbeugung und Abwehr von Ungeziefer werden meist einfach ein paar Kräuterbüschel, -sträuße oder -säckchen aufgestellt oder aufgehängt. Gegen von draußen eindringende Insekten sind z.B. die Fensterbank oder der Haustürbereich ein guter Platz.

Einsetzten kann man:

– gegen Fliegen:   Beifuß, Lavendel, Rosmarin ( auf der Terrasse im Grillfeuer verbrennen )

– gegen Fruchtfliegen:   Basilikum, Pfefferminze

– gegen Kleidermotten:    Lavendel, Eberraute, Rosmarin, Waldmeister

– gegen Lebensmittelmotten :   Lorbeer, Lavendel, Pfefferminze

– gegen Mehlkäfer:    Lorbeer

– gegen Ameisen:   Eberraute, Lavendel, Majoran, Thymian, Kerbel, Pfefferminze mit

Wermutjauche übergießen

– gegen Mäuse:    Pfefferminze, Rainfarn, Chillifrüchte

 

Meist sind Mischungen der genannten Kräuter am wirksamsten. Sie müssen regelmäßig erneuert werden, wenn die Duftwirkung allmählich nachlässt.

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