In der eigenen Küche befinden sich viele Möglichkeiten, seine eigenen Naturdünger selbst herzustellen. Diese Bio-Dünger verursachen keinen Verpackungsmüll, sparen Energie, schonen die Umwelt und kosten fast ausnahmslos nichts. Somit bleibt die Kontrolle beim Düngen bei einem selbst und muss nicht auf etwaige Kunstdünger aus dem Fachhandel zurückgreifen. So bleiben die verschiedenen Beete und das selbst angebaute Obst und Gemüse frei von oft unnötiger Chemie.

Dünger aus der heimischen Küche

Einige werden jetzt bestimmt die Hände vor dem Kopf halten und denken „echt jetzt“. Und das wohl aus verschiedenen Gründen. Die ‚Alteingesessenen‘ unter den Gärtnern kennen die meisten davon womöglich schon. Die ‚Neulinge‘ allerdings sind immer auf der Suche nach den einen oder anderen Tipp und freuen sich dann natürlich über so naheliegende und kostengünstige Möglichkeiten, die ich nachfolgend aufführen werde.

Bananenschale

Am einfachsten ist, wenn man die Schale zerkleinert und direkt in die Erde einarbeitet.

Bier

Abgestandenes Bier muss nicht weggegossen werden. Noch besser macht es sich, wenn es in das Gießwasser, sozusagen als Beigabe, gemischt wird. Es enthält viele Nährstoffe.

Eierschale

Die Schale von 1 bis 2 Eiern zu einem Pulver zerkleinern. Das geht ganz gut mit einem Mörser oder mit einer Gewürzmühle, sogar mit einer Kaffeemühle. Notfalls tun es auch der Mixer oder das Zerdrücken mit einem geeigneten Gegenstand. Das Eierschalen-Pulver in ein Gefäß geben und mit 1 Liter Wasser auffüllen. Das Ganze für mindestens 12 Stunden ziehen lassen und anschließend durch ein Sieb in die Gießkanne geben. So erhält man die wertvollen Mineralstoffe aus den Schalen.

Kaffeesatz

Wie im handelsüblichen Dünger sind die wichtigsten Nährstoffe auch im Kaffeesatz vorhanden. Wichtig ist es, zu wissen, dass Kaffeesatz den pH-Wert des Bodens leicht senkt, was die meisten Gemüsepflanzen bevorzugen. Zum Düngen etwas Kaffeesatz in die Erde mischen.

Kaffee

Der übriggebliebene Kaffee vom Frühstück muss nicht weggegossen werden. Als Flüssigdünger den Kaffee einfach in das Gießwasser geben.

Kochwasser

Ungesalzenes Kochwasser von Gemüse und Kartoffeln ist ebenfalls ein hervorragender Flüssigdünger. In dem Wasser sind viele Nährstoffe enthalten, die man bedenkenlos in die Natur zurückgießen kann. Am besten in die Gießkanne geben und mit Regenwasser auffüllen. Auf keinen Fall gesalzenes Kochwasser verwendet! Das würde den Pflanzen schaden.

Teebeutel, Teesatz

Der Tee ist getrunken, der Teebeutel oder der Teesatz verbleiben in der Kanne und werden meistens in den Haus- oder Biomüll geworfen. Doch kaum jemand weiß, dass gebrauchte Teebeutel und Teesatz ein super Dünger sind, da sie zahlreiche Nährstoffe enthalten. Also ins Beet, nicht in die Tonne.

Zwiebelschalen

Wenn man die Zeit hat und das heimische Essen selbst kocht, fallen fast immer Küchenabfälle an. Natürlich auch Zwiebelschalen, die, wer hätte es gedacht, ebenfalls ein top Bio-Dünger sind. Die Schalen einfach mit heißem Wasser übergießen und einige Minuten ziehen lassen. Nach dem Abkühlen hat man einen hervorragenden Flüssigdünger.

Natürlicher Bio-Dünger aus Küchenabfällen

Da gibt es garantiert noch einige mehr zu entdecken. Doch die häufigsten sind hier schonmal vertreten. In dem Artikel „Natürlich Düngen Teil 2: Der eigene Garten“ geht es darum, welche Schätze sich im eigenen Garten verbergen können, aus denen man ganz einfach selbst Naturdünger herstellen kann. Kennt ihr noch mehr?

-Küchenkomposteimer* den wir zuhause benutzen.

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