Der Sommer geht in die letzte Runde und im Garten gibt es allerhand zu erledigen. Jetzt bekommt man noch den einen oder anderen bunten Schrebergarten zu Gesicht. Die Spätsommerblüher zeigen sich von ihrer schönsten Seite und die ersten Herbstblüher starten ihre Herbstblütenshow. Sofern das Wetter mitspielt, lassen sich noch viele schöne Tage im Garten verbringen. Langweilig wird es garantiert nicht, versprochen. Aber nun zurück zum Hauptthema: Gartenarbeiten im September.

Hecken und Sträucher

Das Bundesnaturschutzgesetz zum Schutz von einheimischen Tierarten verbietet das Schneiden von Hecken und Gebüschen in einem bestimmten Zeitraum. Hier geht es zum Bundesamt für Naturschutz.
Rasenschnitt kann zum Mulchen von Sträuchern verwendet werden. Den Rasenschnitt dabei um den Strauch herum etwa 3 cm dick auslegen.

Gehölze

Schadhafte Stellen und Schnittwunden sollten mit einem Wundverschlussmittel behandelt werden, falls noch nicht geschehen.

Rasen

Auch im September können die schadhaften Stellen ausgebessert und auch neu ausgesät werden. Falls noch nicht geschehen, kann jetzt noch der Rasen gedüngt werden, damit er schön dicht wächst und den Unkräutern dadurch das Leben schwerer macht, da ihnen eine geringere Angriffsfläche zu Verfügung steht. Das Düngen per Hand sollte nur von erfahrenen Laubenpiepern ausgeführt werden. Um ein ungleichmäßiges Wachstum zu vermeiden, ist das Düngen mit einem Streuwagen die sicherste Variante.

Kletterpflanzen schneiden

Wilder Wein und andere selbstkletternde Pflanzen wachsen unaufhaltsam an Fassaden empor, wenn man sie nicht schneidet und damit ein wenig bändigt. Durch einen regelmäßigen Schnitt werden größere Schäden an Hauswänden verringert und es bleiben mit Glück nur kleine Reparaturarbeiten übrig. Schon vor der Pflanzung sollte man unbedingt ein Rankgerüst weit ab von Bauwerken und Gebäuden in Erwägung ziehen. So hat man deutlich weniger Arbeit und muss nicht alle paar Monate die Fassaden einer Instandsetzung unterziehen. Die Kletterwurzeln bohren sich mitunter sehr tief in das Mauerwerk und können dort sehr starke Schäden anrichten.

Trauben schützen

Spätestens jetzt sollten die Trauben vor den fliegenden Leckermäulchen geschützt werden. Amsel und Co. lieben die Trauben und können uns in kürzester Zeit um die Ernte bringen. Der Schutz gelingt am einfachsten mit einem Vogelschutznetz, was gespannt werden sollte, damit sich kein Vogel darin verfangen kann. Das geht gut mit der Zuhilfenahme von Stäben. Wir wollen ja keine tödlichen Fallen für die Tiere bauen. 

Knoblauch stecken

Wer dicke Knoblauchknollen haben möchte, kann jetzt die einzelnen Zehen an einen warmen und sonnigen Platz stecken.

Ernten und Essen

Auch die zahlreichen Nutzpflanzen haben wieder einmal alles gegeben, damit wir sie abernten können. Zwetschgen oder Pflaumen sind nicht nur für Biene, Wespe und Vögel eine Leckerei. Daraus lässt sich auch saftiger Blechkuchen zaubern, wie in meinem Lieblingsrezept, das ich euch nur empfehlen kann.

Kompost vorbereiten

Ist der Kompostbehälter prall und voll muss er umgesetzt werden. Da die Beete im Herbst nicht mehr mit den sehr nährstoffreichen Dünger Kompost gedüngt werden, können wir den aufgeschichteten Haufen für das kommende Frühjahr vorbereiten. Dazu wird der fertige Kompost bis zum Frühjahr am besten im Halbschatten gelagert. So ist er im Folgejahr sofort einsatzbereit. Den unreifen Kompost müssen wir gut durchmischen und ordentlich aufschichten, damit der Zersetzungsprozess optimale Wirkung erzielt. Das durchmischen sollte ohnehin immer dann erledigt werden, sobald der Behälter voll ist und der fertige Kompost aufgebraucht wurde. Mit zwei kleineren Kompostbehältern- oder Haufen lässt sich effektiver arbeiten, da das Umschichten so leichter fällt, sofern die Behälter nicht überfüllt sind. Es gibt auch Hilfsmittel, die den Prozess der Kompostierung beschleunigen können.

Habt Ihr noch etwas Wichtiges für den September? Schreibt es in die Kommentare.

 

 

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