Auch die Obstbäume, Sträucher und Pflanzen wollen umsorgt werden. Der Juli hat nicht nur Hitzewellen mit Trockenperioden zu bieten. Gewitterstürme mit sintflutartigen Regen sind keine Seltenheit. Da ist man doch froh, wenn die Pflanzen im eigenen Garten dank der guten Pflege robust sind und dieses Wechselwetter gut überstehen. Im Idealfall ohne Schaden.

Obstbäume

Die Obstbäume sollten ohnehin regelmäßig auf Schädlingsbefall kontrolliert werden. Das können zum Beispiel Blattläuse oder Spinnenmilben sein. Ein Leimgürtel kann einen Befall vorbeugen oder gar verhindern. Sollten Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen oder auch Schwebfliegen – oder deren Larven vorhanden sein, hat man eine natürliche Schädlingsabwehr, die Schlimmeres verhindern kann. Es gibt aber auch selektiv wirkende Mittel gegen einen Schädlingsbefall. Es soll die Nützlinge verschönen und die Schädlinge bekämpfen. Sollte so eine Maßnahme in Betracht gezogen werden, unbedingt vorher klären, ob dieses Mittel auch wirklich ungefährlich für Nützlinge und auch andere Insekten, wie Bienen oder Hummeln ist. Ich persönlich würde immer die natürliche Schädlingsbekämpfung den Vortritt lassen. Erst in letzter Instanz, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit mehr gibt, würde ich zu härteren Mitteln greifen.

Der Boden rund um den Stamm

Das Gras unter den Obstbäumen sollte kurz gehalten werden. Um den Stamm herum keine Anhäufungen und Aufschichtungen, da sonst die Gefahr besteht, dass sich Nagetiere, wie Mäuse dort niederlassen.

Offener Boden unter den Obstbäumen kann eingesät werden. Geeignete Gründüngungspflanzen sind unter anderem Erbsen, Bienenfreund, Lupinen oder Wicken. Auch hier gibt es noch einige mehr geeignete Pflanzen, die in kurzer Zeit viel Grün liefern und den Boden mit Stickstoff versorgen können.

Obstbäume stutzen

Stark mit Früchten beladene Äste können schnell brechen. Dem kann man entgegenwirken, indem man die schwächeren Leitäste an guttragenden Bäumen stützt. Bei bereits angebrochenen Ästen kann ein Versuch unternommen werden, die betroffenen Teilstücke über einen längeren Zeitraum aneinanderzupressen, damit sie im günstigsten Fall wieder zusammen wachsen können.

Weiterer Pflegebedarf

Abgestorbene Rindenteile der Obstbäume entfernen und die freiliegenden Holzteile eventuell mit Wundwachs oder Ähnlichem behandeln. Diese Behandlung darf auch bei Wundrändern von schadhaften Stellen und Teilen am Obstbaum unternommen werden. Zuletzt sollte angelegter Wundverband von Frost- oder Wildschäden jetzt abgenommen werden, da er sonst die unerwünschte Funktion eines Schädlingshotels  übernehmen kann. Zusätzlich könnten sich auch unerwünschte Rindenkrankheiten entwickeln. Und so etwas wollen wir ja unbedingt vermeiden.

Fazit

Es genügt nicht, sich ein paar Obstbäume in den Garten zu pflanzen. Man könnte jetzt sagen „Überlassen wir das doch der Natur!“. Klar könnte man das so handhaben. Aber ist es sinnvoll sich an einem absterbenden Obstbaum zu ergötzen, falls dieser von einer Plage befallen wird?

Was sind eure Erfahrungen mit den Obstbäumen?

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