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Der Einsatz von sogenannten „Vertreibungskräutern“ ist ein altes Hausmittel. Teils sind die Erfahrungen zur Wirksamkeit recht unterschiedlich. Diese kann z.B. von der Jahreszeit und Witterung abhängen, da die Aromastoffgehalte der Kräuter ebenso veränderlich sind, wie die Vermehrungszyklen der Schädlinge. Meistens erweisen sich solche naturgemäßen Methoden häufig als recht effektiv.

 

Düfte zum Vertreiben

Zur Vorbeugung und Abwehr von Ungeziefer werden meist einfach ein paar Kräuterbüschel, -sträuße oder -säckchen aufgestellt oder aufgehängt. Gegen von draußen eindringende Insekten sind z.B. die Fensterbank oder der Haustürbereich ein guter Platz.

Einsetzten kann man:

– gegen Fliegen:   Beifuß, Lavendel, Rosmarin ( auf der Terrasse im Grillfeuer verbrennen )

– gegen Fruchtfliegen:   Basilikum, Pfefferminze

– gegen Kleidermotten:    Lavendel, Eberraute, Rosmarin, Waldmeister

– gegen Lebensmittelmotten :   Lorbeer, Lavendel, Pfefferminze

– gegen Mehlkäfer:    Lorbeer

– gegen Ameisen:   Eberraute, Lavendel, Majoran, Thymian, Kerbel, Pfefferminze mit

Wermutjauche übergießen

– gegen Mäuse:    Pfefferminze, Rainfarn, Chillifrüchte

 

Meist sind Mischungen der genannten Kräuter am wirksamsten. Sie müssen regelmäßig erneuert werden, wenn die Duftwirkung allmählich nachlässt.

2 KOMMENTARE

  1. Das ist ja mal intressant. Also nach diesem Artikel brauche ich demnach auf die richtigen Kombinationen zu achten und kann so Schädlinge vertreiben. Habe ich das richtig verstanden? Ich muss mich mal etwas genauer mit dem Thema befassen..

  2. Hallo Leila,
    ja das hast Du richtig verstanden.
    Das funktioniert auch bei uns Menschen so. Ich schätze aber, dass die „guten Gerüche“ von den „schlechten Gerüche“ überdeckt werden.
    Danke für Dein Kommentar..

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