April 23, 2018

Ostereiersuche im Garten – Ostern kommt!

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Ostern

Jedes Jahr bereitet man ein wenig für die anstehenden Osterfeiertage vor. Der Eine verziert die Wohnung mit einem hübschen Osterstrauß, der Andere nutzt die Tage für einen Kurzurlaub. Dann gibt es noch die Unsrigen, die Spezies Kleingärtner! Egal ob es regnet oder die Sonne scheint (wobei Letzteres erwünscht!), die Ostereiersuche im eigenen Garten ist nicht nur für die Kinder ein aufregendes Erlebnis.

Ostereiersuche im Garten

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll! Es gibt so viel dazu zu schreiben. Dennoch möchte ich es übersichtlich und kompakt halten. Am besten ich schreibe einfach drauf los.

Ostern selbst ist ja für die Kleinen mit einer der schönsten Feiertage. Es gibt kleine Geschenke und/oder Süßigkeiten in verschiedenen Ausführungen. Auf jeden Einzelnen abgestimmt gibt es dabei auch kaum Enttäuschungen. Und so kann es ablaufen: Im Kleingarten gibt es Verstecke in hülle und fülle. Hinter der Rasenkante, im Blumenbeet, zwischen den Erdbeerpflanzen, am Zaun oder in der Hecke, im Hochbeet oder in den Sträuchern hängend. Ich könnte noch viele weitere Verstecke für die Ostereier nennen. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Natürlich sollte man immer daran denken, dass sich bei der Suche nach den Gaben vom Osterhasen niemand verletzen kann. Also ein Stachelbeerstrauch oder die Rosen wären wohl zu viel des Guten.

Man hat verschiedene Möglichkeiten, um die Ostergaben zu verstecken. Entweder bevor die Gäste kommen oder während jemand mit den Kindern zum Auto auf dem Parkplatz geht, um sie damit abzulenken. Als Vorwand könnte man erwähnen, dass man die Hilfe der Kids unbedingt benötigt, um etwas zu holen. Währendessen verstecken die Anderen die Ostersachen im Garten. Auch für Erwachsene kann man damit eine Menge Spaß haben. Man kann kleine Bierflaschen verstecken oder ebenfalls etwas süßes.

Und dann? Noch mehr Ostern!

Während der Eiersuche, davor oder auch danach kann man Kaffee und Kuchen auftischen. So bleiben die Gäste bei dezenter Hintergrundmusik bei guter Laune. Der Höhepunkt des Tages kann dann das „angrillen“ im Frühjahr werden. Entweder bringt jeder der Gäste etwas mit oder man stellt alles zu Verfügung. Das bleibt jedem Selbst überlassen.

Frohe Ostern!

Wie macht Ihr das mit der Eiersuche?

Yucca Palme gebrochen? So rettet ihr die Pflanze!

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Yucca Palme gebrochen

Yucca Palme gebrochen? Kein Problem! Durch die Experimentierfreudigkeit meiner Frau haben wir nun ein besseres Gefühl dabei, wenn uns die Yucca, oder ein Teil davon, abbrechen sollte.

Tino möchte sich kurz vorstellen

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Tino

Hallo liebe Gartenfreunde und Hobbybotaniker!
Mein Name ist Tino und ich bin jetzt mit an Bord der grünen und blühenden Welt, hier auf Kleingarten-Paradies.de.

Kräuter gegen „Plagegeister“ im Haus

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Der Einsatz von sogenannten „Vertreibungskräutern“ ist ein altes Hausmittel. Teils sind die Erfahrungen zur Wirksamkeit recht unterschiedlich. Diese kann z.B. von der Jahreszeit und Witterung abhängen, da die Aromastoffgehalte der Kräuter ebenso veränderlich sind, wie die Vermehrungszyklen der Schädlinge. Meistens erweisen sich solche naturgemäßen Methoden häufig als recht effektiv.

 

Düfte zum Vertreiben

Zur Vorbeugung und Abwehr von Ungeziefer werden meist einfach ein paar Kräuterbüschel, -sträuße oder -säckchen aufgestellt oder aufgehängt. Gegen von draußen eindringende Insekten sind z.B. die Fensterbank oder der Haustürbereich ein guter Platz.

Einsetzten kann man:

– gegen Fliegen:   Beifuß, Lavendel, Rosmarin ( auf der Terrasse im Grillfeuer verbrennen )

– gegen Fruchtfliegen:   Basilikum, Pfefferminze

– gegen Kleidermotten:    Lavendel, Eberraute, Rosmarin, Waldmeister

– gegen Lebensmittelmotten :   Lorbeer, Lavendel, Pfefferminze

– gegen Mehlkäfer:    Lorbeer

– gegen Ameisen:   Eberraute, Lavendel, Majoran, Thymian, Kerbel, Pfefferminze mit

Wermutjauche übergießen

– gegen Mäuse:    Pfefferminze, Rainfarn, Chillifrüchte

 

Meist sind Mischungen der genannten Kräuter am wirksamsten. Sie müssen regelmäßig erneuert werden, wenn die Duftwirkung allmählich nachlässt.

Was bedeutet Gärtnern nach dem Mondkalender?

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Mondkalender
Mondkalender

Das Gärtnern nach den Rhythmen des Mondes liegt wieder voll im Trend.

Hier ein paar Informationen, was überhaupt ein Mondkalender ist und warum er sich positiv auf Pflanzen auswirkt.

Der Mond verursacht nicht nur Ebbe und Flut, er wirkt auch auf Menschen, Tiere und auf Pflanzen. Je nach seiner Stellung zur Erde und zu den Planeten fördert der Mond das Wachstum verschiedener Pflanzenteile. Er beeinflusst Ertrag, Samenkeimung, Geschmack oder Lagerfähigkeit von Blumen, Bäumen, Obst, Gemüse und Kräutern.

Die im Kalender angegebenen, günstigen Tage für Blütenpflanzen, beziehungsweise Blatt-, Frucht- und Wurzelpflanzen beziehen sich keineswegs nur auf die Aussaat. Immer wenn Sie eine Pflanze an den Blütentagen berühren, zum Beispiel die Blätter waschen, die Beete hacken oder düngen, fördert das die Bildung neuer bunter Knospen.

Auch das Sternbild, in dem der Mond steht, hat einen Einfluss auf das Wachstum der Pflanzen. Die Feuerzeichen Widder, Löwe und Schütze beispielsweise geben allen Samen und Früchten kraftvolle, wärmende Impulse – schließlich müssen diese den Winter überdauern und das Leben im Frühjahr neu ankurbeln.

Einen Mondkalender sollte jeder für sich selbst testen, z.B. könnten Sie einen kleinen Versuch starten, bei dem Sie die Hälfte eines Beetes nach einem Mondkalender und die andere Hälfte nach dem Zufallsprinzip bearbeiten.

Wurzelpflanzen werden an Wurzeltagen gepflegt. Also Aussaat, Pflanzung, alle Hack- und Pflegearbeiten sowie die Ernte und Konservierung finden an Wurzeltagen statt.

Blattpflanzen sät, pflanzt und pflegt man an Blatttagen. Lagerfrüchte werden an Blumentagen geerntet. Alles, was man direkt verwenden will, beispielsweise Salat, holt man frisch aus dem Garten, egal zu welcher Zeit.

Blumenpflanzen werden an Blumentagen gesät, gepflanzt, gepflegt und geerntet

Fruchtpflanzen sät, pflanzt, hackt und pflegt man an Fruchttagen. Auch für Ernte und Konservierung sind Fruchttage zu wählen.

Wenn wir in der Natur Früchte oder Blätter sammeln, richten wir uns nach folgenden Grundregeln: Wurzeln und Rinden an Wurzeltagen sammeln, Blätter und Blüten an Blütentagen pflücken und Früchte und Samen an Fruchttagen ernten.

Auswirkungen von Neumond, zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond

Der Neumond

Es wirken kräftige Impulse auf Mensch und Natur. Die Erde beginnt abzugeben, die Säfte in den Pflanzen regen sich. Ideal, um z.B. kranke Pflanzen zurückzuschneiden.

Zunehmender Mond

Alles steht im Zeichen der Aufnahme und des oberirdischen Wachstums. Die Säfte steigen nach oben. Beste Zeit für die Aussaat und das Pflanzen von allem, was nach oben wächst (Blattgemüse, Salat, usw.).

 Vollmond

Der Vollmond setzt starke Energien frei. Diese halten sich aber im Gleichgewicht (Zu- und Abnahme halten sich die Waage). Die Heilkraft von Kräutern ist jetzt sehr hoch, besonders von Wurzeln; optimale Wirkung von Düngung.

 Abnehmender Mond

Die Impulse sind auf Abgabe und Freisetzen von Energien gerichtet. Die Säfte fließen  zurück in die Wurzeln. Der optimale Zeitpunkt, um zu säen und zu pflanzen, was nach unten wächst.

 Tja, es ist schon interessant welche Auswirkungen der Mond auf unserer Erde hat.

Die Erfahrungen muss natürlich jeder für sich selber machen.

In unserer Kategorie Download bieten wir, für den jeweils aktuellen Monat den Monatskalender zum Anschauen bzw. zum Ausdrucken an.

Wir haben leider noch keine persönlichen Erfahrungen mit dem Gärtnern nach dem Mondkalender gemacht. Wir würden uns aber riesig über Mitteilungen im Gästebuch freuen, wenn jemand bereits gemachte Erfahrungen im Garten mit dem Mondkalender gemacht hat.


Weiterhin wünschen wir viel Spaß im Garten !

Wie wir zu einem Kleingarten gekommen sind ?

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Kleingarten
Kleingarten

Tja, hier ist unsere kleine Geschichte, wie wir auf die Idee gekommen sind, einen Kleingarten zu pachten.

Im Jahre 2009 tauschten mein Lebensgefährte und ich uns über unsere Kindheit aus.

Wie sich herausstellte, hatten unsere Eltern auch einen Kleingarten. Wir besichtigen die Vereine, wo wir als Kinder gespielt haben und waren auf einmal total begeistert, von der Idee uns selber einen Kleingarten zu pachten. Unseren 2 Kindern gefiel die Idee auch sehr gut.

Voller Aufregung forschten wir im Internet wo es Kleingartenvereine gibt und ob dort freie Parzellen vorhanden sind. Leider fanden wir wenige freie Gärten und waren verblüfft, wie viele Vereine es überhaupt gibt, worauf wir vorher nie geachtet hatten.

Wir fuhren direkt zu den umliegenden Vereine unser Wohnung. Wir dachten uns, der Garten soll ja nicht weit entfernt von unserer Wohnung sein, so dass wir auch schnell mal nach Feierabend oder mit dem Fahrrad im Garten sind.

Wir sammelten vorher noch ein paar Infos, worauf man beim Kauf eines Schrebergartens achten sollte . So, klapperten wir einige Vereine ab und bekamen die Möglichkeit, uns einige freie Parzellen anzuschauen. Das war schon interessant, vor allen Dingen, wie unterschiedlich teuer die Gärten waren und in welchem Zustand sie sich befanden. Aber irgendwie sagte uns kein Garten zu, entweder war das Grundstück zu klein, der Fußboden verrottet , das Dach kaputt, das Grundstück zu sehr zugewachsen oder die Parzelle war ohne Gartenhaus.

Ja, aber dann war es soweit, den letzten Garten den wir uns ansahen, hatte eine Grundstückgröße von ca. 500 qm, ein Gartenhäuschen völlig unscheinbar in braun, renovierungsbedürftig und ein leicht verwilderter Garten ohne Blumenbeete. Trotz alle dem, merkten wir, der ist es. Wir fühlten uns trotz des Zustandes gleich wohl und schmiedeten Pläne, wie wir den verwilderten Garten in unser Gartenparadies verwandelt könnten.

Der Preis wurde mit dem Vorpächter verhandelt und der Vertrag mit dem 1. Vorsitzenden gemacht. Wir wurden gleich über das Kleingartengesetzt aufgeklärt und wie und wann man die Hecke zu schneiden hat .Wichtig vor allen Dingen, die Ruhezeiten sind einzuhalten. Nun waren wir stolze Besitzer eines Schrebergartens, sogenannte Laubenpieper. Wir konnten es kaum glauben und hätten am liebsten gleich den Rasenmäher aus dem Schuppen geholt, um loszulegen. Das Problem war nur, es gab so viele Baustellen, dass wir gar nicht wussten, wo wir eigentlich anfangen sollten. Zuerst das Häuschen schön machen oder erst einmal den Garten auf Vordermann bringen ? Da wir ja beide berufstätig sind, mit 2 Kindern, bleibt wenig Zeit in der Woche.

Also, stürzten wir uns in die Wochenenden und machten uns einen groben Plan, was am wichtigsten zu tun ist. Wir fingen erst einmal an, den wilden Rasen einigermaßen in den Griff zu bekommen , schnappten uns den Rasenmäher und den Kantenschneider und lichteten das Feld. Oh je, der Elektro-Rasenmäher aus den 80 er, war nicht wirklich der Hit. Ständig ging er aus und dann dieses nervige Stromkabel, ständig musste man darauf achten, es nicht über zu mähen und dann war das Kabel immer zu kurz, trotz 3-facher Verlängerung.

Ok, nach etwa 2 Stunden waren wir fertig mit dem Rasen und den Nerven. Das musste sich ändern. Der Kantenschneider hatte auch schon bessere Zeiten gesehen. Der Krieg mit dieser Spule war ein Greul, immer vertüttelte sich das Band oder der Stecker flog aus der ausgeleierten Steckdose heraus. Nein, so ging das nicht, ein neuer Rasenmäher und ein neuer Kantenschneider musste her und zwar geschwind, da wir wohl in 2 Wochen schon wieder Rasen mähen müssen.

So gesagt, so getan.

Viele Rasenmäher und Kantenschneider schauten wir uns an und waren total überfordert mit der Auswahl, da wir uns ja überhaupt nicht mit diesen Geräten auskannten. Nach einer netten Beratung entschlossen wir uns für ein Benzin Rasenmäher und einem Kantenschneider mit wiederaufladbaren Akku, der auch bei einer kompletten Aufladung einer Größe von 500 qm standhält. Voller Stolz verließen wir mit unseren neuen Errungenschaften das Geschäft.

Vor ein paar Wochen hätten wir uns nicht vorstellen können, das wir uns so über einen neuen Rasenmäher freuen könnten…..

Die Geschichte der Paprika / Chili

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Paprika Markt
Paprika Markt

Die Chili / Paprika

 

Die Chili oder auch Paprika genannt, hat ihren Ursprung in Südamerika.

Sie gehört so wie die Tomate zu den Nachtschattengewächsen.

Bis sie zu uns nach Europa kam, bediente man sich an den schwarzen Pfeffer, der mit Gold aufgewogen wurde. Es konnte sich nur Leute der obersten Schicht den schwarzen Pfeffer leisten.

Anfang des 15. Jahrhundert war die Chili nur im Südamerikanischen Kontinent beheimatet.

Christoph Kolumbus brachte die Paprika 1498 nach Europa.

Er hielt die scharfe Paprika für den Verwandte schwarze Pfeffer und gab den Chili den spanischen Namen „pimienta“ was übersetzt bedeutet Pfeffer.

Daher kommt der Name „Spanischer Pfeffer“, wie einige milderer Sorten genannt werden.

Für die Verbreitung der wilden Chilis sind u.a. die Vögel verantwortlich. Sie fressen die beerenartigen Früchte inkl. Kerne. Die Kerne werden nicht verdaut und gelangen mit dem nächsten großen Geschäft der Vögel zurück auf die Erde und warten auf optimale Keimbedingungen.

Gerade die Zugvögel waren an der weiten „wilden“ Verbreitung verantwortlich.

Durch die Internationalen Handelsrouten, verbreitete sich die Chili schon bereits im 16. Jahrhundert um die ganze Welt.

Welches Mulchmaterial gibt es?

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Es gibt verschiedene Materialien zum mulchen. Welche das sind und wo sie am besten eingesetzt werden sollten, lesen Sie in diesem Artikel.

Der Grasschnitt: 

Ich glaube an Grasschnitt mangelt es in keinem Garten. Am besten lassen Sie die Halme leicht anwelken und streuen Sie dann das Gras in dünnen Schichten aus. Dadurch verhindern Sie, dass beim Regnen ein zusammenkleben des Grasschnittes und vermeiden dadurch Fäulnis.
Rasenschnitt können Sie überall einsetzen.

Unkräuter:

Bei Ihren Garten-Unkräuter achten Sie darauf, dass Sie am besten dort wo sie sie ausgerissen haben, zerkleinern und auf die Erde wieder ablegen. Die Wurzel sollte frei liegen und auf keinen Fall wieder anwachsen.

Heil- und Gewürzkräuter:

Schon kleine Mengen der zerkleinerten Heil-und Gewürzkräuter wirken wunder durch ihre Nährstoffe. Streuen Sie einfach die zerkleinerten Kräuter zwischen Ihren Kulturen.

Brennnesseln:

Gehört meiner Meinung nach zu den Heilkräutern, verdient aber wegen seiner Beliebtheit bei den Regenwürmern eine extra Erwähnung. Auch dieses Kraut wird zum Mulchen zerkleinert und wird zwischen den Kulturen gestreut. Brennnesseln verbessern die Humusqualität.

Beinwellblätter:

Besonders Tomaten gedeihen unter den Beinwellmulch hervorragend, da sie reich an Kali sind. Beinwellblätter können Sie zerkleinert und im ganzen zum Mulchen verwenden.

Tomatenblätter:

Legen Sie zerkleinert oder im Ganzen die Tomatenblätter unter Ihrer Tomate und sie wird gesund wachsen. Legen Sie auch die zerkleinerten oder ganzen Tomatenblätter zwischen Ihren Kohlpflanzen um den Kohlweißling abzuwehren.

Laub:

Auch mit Laub sollte nicht zu dick gemulcht werden, da es zu Fäulnis kommen kann. Unter Sträuchern, Hecken, Baumscheiben und Beerensträuchern kann mit Laub gemulcht werden.

Algen:

Auch mit Algen können Sie mulchen. Ich persönlich mulche damit aber nicht, da man nicht weiß, welche Schadstoffe die Alge in den Gewässern aufgesetzt war.

Gründüngung:

Wer hätte das gedacht eignet sich natürlich auch zum mulchen. Nachdem sich die Pflanzen prächtig entwickelt haben, werden sie mit einen Kantenschneider oder Rasenmäher abgemäht und einfach liegengelassen. Den Rest erledigen dann die Bodenlebewesen.

 

Rindenmulch:

Zucchinipflanze gemulcht
Zucchinipflanze gemulcht

Verwenden Sie Rindenmulch von Laubgehölzen, da Nadelhölzer zu harzreich sind und Probleme bei der Zersetzung haben. Der Rindenmulch eignet sich sehr gut als Mulch von Rhododendren und Heidekraut aber auch für Beerensträuchern und Blütengehölze.

Rindenmulch gibt es in Gartencentern und gut sortierten Baumärkten zu kaufen.

Kompost, halbreif:

Bringen Sie halbreifen Kompost als Mulchschicht aus, sollten Sie diese Schicht nochmals mit anderen Mulchmaterial schützen, da der Rotteprozesse noch voll im Gange ist und durch die Temperaturveränderung den Rotteprozess unterbrochen wird.
Wichtig ist, dass kein halbreifer Kompost keinen direkten Kontakt zu den Wurzeln der Pflanzen haben darf, da diese sonst „verbrennen“ würden.

Stroh und Holzspäne:

Gerade bei Erdbeeren wird das Mulchen mit Stroh und Holzspäne eingesetzt. Man sollte noch erwähnen, dass die Holzspäne von unbehandelten Holz gemeint ist.

Sonstige Mulchmaterialien sind:

Steine, schwarze Plastikfolien und geschlitzte Folien. Diese Art von Mulchen haben nur die Aufgabe Unkräuter zu unterdrücken und die Feuchtigkeit zu halten.

Bodendeckern:

Sind Pflanzen, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch die Vorteile einer Mulchung haben. Sind die Stauden erstmal ausgepflanzt, wachsen sie mit der Zeit so dicht zusammen, dass Unkraut keine Chance hat. Sie schützne den Boden vor den Austrocknen und bieten Tieren unter ihren schützenden Blättern Schutz.

Wenn man gesund Gärtnern möchte, sollte man sich ein anderes Bild von einem Garten machen. Einen „sauberen“ Garten ist zwar schön anzusehen, erfüllt aber nicht den strengen Richtlinien (Kreislauf) der Natur. In einem Biologischen Garten richtet man sich danach was für die Natur am Besten ist und nicht nach den äußeren Erscheinungsbild. Was im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass ein Biologischer Garten unordentlich aussehen muss.

 

Wann ist die Komposterde fertig? Der Kressetest.

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Kresse

Der Kressetest

Haben Sie alle Punkte für eine erfolgreiche Anlegung eines Kompostes beachtet, haben Sie nach ca. drei Monaten Rohkompost. Rohkompost und die Vorstufen zu Reifekompost. Dieser Rohkompost sollte dann schon mehrfach umgeschichtet werden. Dies bring Luft in den Kompost was der Verrottung zu gute kommt.

Nach 12 Monaten haben Sie dann, wenn Sie zwei- bis dreimal umgeschichtet haben Reifekompost.

Wenn Sie noch unsicher sind, können Sie auch den Kressetest durchführen. Sie brauchen dazu nur ein Gefäß und Kressesamen.

Füllen Sie einfach ein kleines Gefäß mit gereiften Kompost. Streuen Sie nun die Kressesamen nach der Gebrauchsanweisung aus. Nach rund fünf Tagen wissen Sie ob Ihr Kompost reif ist. Ist die Kresse gelblich braun, hat man Rohkompost, den Sie zum Mulchen nehmen können. Ist die Kresse grün, haben Sie Reifekompost.

Klicken Sie hier um zu den Kresse Samen zu kommen!

 

Was bewirkt die Komposterde im Boden?

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Ausgelaugte Erde

Fertige Komposterde (gereifte) enthält viele Millionen Kleinstlebewesen. Bringt man diese gereifte Komposterde aus, dringen die Mikroorganismen, die sich in der Komposterde befinden in den vorhandenen Boden ein und verbessern dabei die Struktur. Der Boden vermischt mit der gereiften Komposterde können dadurch die Nährstoffe besser speichern.

Hat man sandigen Boden und gibt gereifte Komposterde bei, wird der vermischte Boden Wasser und Nährstoffe besser aufnehmen.

Hier klicken für eine Auswahl der besten Komposter 2016

Hat man lehmige oder schwere Böden, bewirkt die Zugabe von gereiften Kompost einen lockeren und luftdurchlässigeren Boden.

 

Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich die teuren Düngemittel sparen kann und seine „Abfälle“ aus dem Garten und Küche noch nützlich einsetzen kann.